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Privates Quartier bei Köln für Gruppen, Workshops und Messeaufenthalte

ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT

Der Eschenhof ist heute kein Ort, den man einfach besucht.
Er ist ein Ort, den man erlebt.

Bis 2015 war dieser Hof still, fünf Jahre lang leer. Vergessen – Ein klassischer Lost Place. Zerstrittene Eigentümer, finanzielle Sackgassen – für viele war dieser Ort abgeschlossen, für uns nicht. 2017 ersteigerten wir den Eschenhof gemeinsam bei einer Zwangsversteigerung. Nicht als Investoren. Aus Überzeugung.

Wir sind Brigitte und Andreas. Gebürtige Kölner. Viele Jahre lebten wir im Agnesviertel, nah an Kunst, Medien und Kultur. Wir arbeiteten an Projekten, an temporären Räumen, an Orten, an denen Ideen Atmosphäre brauchten. Kulisse und Stimmung waren für uns nie Nebensache. Sie waren immer Teil des Erlebens. Mit dem Eschenhof begann ein neues Kapitel.

In Gesprächen mit Künstlern, Handwerkern, Nachbarn und Wegbegleitern formte sich langsam eine Haltung. Die Räume sollten nicht neutral sein. Sie sollten erinnern und offen bleiben. 2020 entstand daraus unsere private Theaterwerkstatt. Ein Ort zwischen Arbeit, Kunst und Alltag. Herzstück des Projekts wurde die große Quartier-Wohnung. Gemeinsam mit erfahrenen Handwerkern begannen wir die Sanierung.

Kein glattes Design, keine Inszenierung.

Wir entschieden uns für eine Sprache der Räume, die an das Wirtschaftswunder erinnert – an Aufbruch, an Handwerk, an Zuversicht. Die größte Aufgabe war das Gleichgewicht. Modernisieren, ohne zu verlieren. Erneuern, ohne zu glätten. Nachhaltigkeit, Energiesparen, Naturverbundenheit waren für uns keine Konzepte, sondern eine Selbstverständlichkeit. Die Räume sollten großzügig sein – ruhig, wandelbar. Nur ein Schlafzimmer ist kleiner als 24 Quadratmeter.

Seitdem ist der Eschenhof in Bewegung. Wir reisen, sammeln, entdecken Möbel, Objekte und Alltagsikonen und lassen sie hier weiterleben. Viele unserer Gäste haben uns darin bestärkt, diesen Weg weiterzugehen. Als Hommage an Design, Kunst und Alltagskultur.

Ab 2023 wurde der Eschenhof auch Drehort. Für ZDF-Produktionen. Für Filmteams, Schauspielerinnen und Schauspieler. Für Geschichten, die man später im Fernsehen wiederfindet: Mona & Marie II. Friesland. Wilsberg. Manche Gäste entdecken den Hof dort wieder. Andere hören erst später davon.

Für uns sind diese Produktionen kein Ziel gewesen, sondern eine Folge dessen,
dass Räume Haltung haben dürfen. Und doch ist das Wichtigste nicht der Name der Serien, sondern das, was Gäste uns immer wieder sagen: Dass man spürt,
dass hier jemand etwas gemeint hat.

„Während ich Ihnen von unserem Weg erzähle, merke ich, wie gern wir ihn gegangen sind, wie fröhlich, verrückt und abwechslungsreich er war, voller Freundschaft und Liebe.“
Vielleicht kann man über ein solches Projekt gar nichts Schöneres sagen.

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